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Malbolge

Ich habe gerade mal wie­der in dem Arti­kel Eso­te­ri­sche Pro­gram­mier­spra­chen gele­sen. Dabei bin ich auf die Spra­che Mal­bolge gesto­ßen, die, laut Wiki­pe­dia, als die ‘erklär­ter­ma­ßen schlimmste Pro­gram­mier­spra­che’ bezeich­net wird. Sehr lus­tig der Artikel…

Mal­bolge ist eine eso­te­ri­sche Pro­gram­mier­spra­che, 1998 ent­wi­ckelt von Ben Olm­stead. Benannt wurde sie nach dem ach­ten Kreis der Hölle aus Dan­tes Divina Com­me­dia. Mal­bolge ist gemein­frei.
Die Beson­der­heit von Mal­bolge besteht darin, dass sie als schlimmst­mög­li­che Pro­gram­mier­spra­che ent­wi­ckelt wurde, die am schwie­rigs­ten zu bedie­nen ist. Aller­dings ist Mal­bolge nur mit leicht abge­wan­del­ten Ver­ar­bei­tungs­re­geln Turing-vollständig.
Als Beweis für die schwie­rige Ent­wick­lung von Pro­gram­men steht, dass das erste Malbolge-Programm erst zwei Jahre nach dem Ent­ste­hen der Pro­gram­mier­spra­che ent­stan­den ist. Die­ses Pro­gramm wurde nicht von einem Men­schen pro­gram­miert, son­dern von einem in Lisp geschrie­be­nem Pro­gramm unter Anwen­dung eines Such-Algorithmus gefun­den. Ent­wi­ckelt wurde die­ses Such­pro­gramm von And­rew Cooke.
Was Mal­bolge so schwer macht, ist, dass es den ASCII-Wert eines Zei­chens ver­wen­det, den Modulo von 94 dar­auf anwen­det und dann erst als Kom­mando benutzt. Um die Schwie­rig­keit noch zu stei­gern, wird danach ein Zäh­ler erhöht, wel­cher auf zukünf­tige Werte addiert wird.
Den­noch gelang es Lou Schef­fer, ein Pro­gramm zu ent­wi­ckeln, das seine Ein– auf seine Aus­gabe kopiert. Sein Bericht dar­über endet mit Vor­schlä­gen, wie die Spra­che noch schwe­rer beherrsch­bar zu machen wäre.

Der Achte Kreis

Der achte Kreis ist Kupp­lern vor­be­hal­ten, Ver­füh­rern, Schmeich­lern, Huren. Außer­dem sind hier ver­sam­melt: Kor­rupte in kirch­li­chen oder öffent­li­chen Ämtern, Simo­nis­ten, Zau­be­rer, Wahr­sa­ger, Heuch­ler, Diebe, Räu­ber, fal­sche Rat­ge­ber, Häre­ti­ker und Zwie­tracht­stif­ter und, und, und.

Bei­spiel­code

Die­ses Malbolge-Programm gibt “Hello, world.” aus.

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Jazz in der Freizeit, Wandmalerei

‘Jazz w wolnych chwi­lach’ bedeu­tet soviel wie ‘Jazz in der Frei­zeit’ und ist ein Album­ti­tel des pol­ni­schen Rap­pers OSTR.

Done by Chazme, Lump, Sai­ner and Sepe in Szc­ze­cin, Poland, the huge wall-painting shows four ama­zing cha­rac­ters play­ing – how else could it be – jazz

Marcelo Daldoce, Vine on canvas

Mar­celo Dal­doce hat Charles Bukow­ski mit Wein auf einer Lein­wand ver­ewigt. Sehr schöne Idee, aber auch die rest­li­chen Bil­der der Serie sind auf ihre Art sehr interessant…

Sonnenfinsternis auf der Osterinsel

Hier sehen Sie das wohl größte/beste Bild einer Son­nen­fins­ter­nis das ich je gese­hen habe. Auf­ge­nom­men am 11. Juli 2010 auf der Oster­in­sel.


Robyn — Don’t fucking tell me what to do

Die schwe­di­sche Sän­ge­rin und Song­wri­ter Robin Miriam Carls­son aka Robyn über­zeugt in vie­len Berei­chen. Sie hat seit dem 28.6.2010 einen neuen Song namens Don’t fucking tell me what to do des­sen Musik­vi­deo diese mehr oder weni­ger inter­ak­tive Flash-Animation auf ihrer sehr schi­cken Web­site ist, in die man mit­tels Twit­ter Nach­rich­ten rein­schrei­ben kann. Des Wei­te­ren hat der Song einen ganz wit­zi­gen Text und ihr “Video” stellt sich genia­ler­weise durch die Twitter-Nachrichten jedes­mal ein wenig anders dar als zuvor. Um selbst eine Twitter-Nachricht in dem Musik­vi­deo unter­zu­brin­gen bedarf es eines eige­nen Twitter-Accounts und in der Twitter-Nachricht muss der Hash­tag #kil­lingme ent­hal­ten sein. Da die ange­zeig­ten Twit­ter Nach­rich­ten per Zufall aus­ge­wählt wer­den, gibt es keine Garan­tie die Nach­richt auch beim ers­ten mal sofort zu entdecken.
Zur Web­site kann ich nur sagen, gran­diose und ver­mut­lich sehr zeit­auf­wen­dige Arbeit mit viel Flash, jQuery, AJAX und ande­ren Spie­le­reien. Alle Ele­mente auf der Web­site las­sen sich nach belie­ben bewe­gen, zu– und auf­klap­pen und auch ein Blog und ein Forum sind dort zu fin­den. Nicht zu ver­ges­sen der bis­her außer­ge­wöhn­lichste Twitter-Account, der mir je unter­ge­kom­men ist.
Den neuen Song könnt ihr hier sehen/hören, unten sind zwei Ihrer älte­ren Songs.

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