Artikel getaggt mit ‘development’

Hakim El Hattab, Breakdom [Update 2]

Andrey Yazev aus Moskau hat mit seinen verück­ten JavaScript-Projekten eine Spieleen­twick­lung durch Hakim El Hat­tab inspiri­ert. Das Spiel dürfte den meis­ten unter dem Namen Break­out bekannt sein. El Hat­tab allerd­ings hat die Online-Variante Break­dom entwick­elt, die beson­ders für JavaScript-Entwickler von Bedeu­tung sein dürfte. Er benutzt zwar nur wenige Standard-HTML-Elemente wie Scroll­balken oder Check­boxen, dafür aber ne ganz ordentliche Por­tion JavaScript und jQuery und neuerd­ings auch HTML5, CSS3 und SVG-Grafiken.
Aber auch seine anderen Arbeiten hauen mich immer wieder vom Hocker. Schaut euch auch die anderen Pro­jekte von Yazev an.

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Malbolge

Ich habe ger­ade mal wieder in dem Artikel Eso­ter­ische Pro­gram­mier­sprachen gele­sen. Dabei bin ich auf die Sprache Mal­bolge gestoßen, die, laut Wikipedia, als die ‘erk­lärter­maßen schlimm­ste Pro­gram­mier­sprache’ beze­ich­net wird. Sehr lustig der Artikel…

Mal­bolge ist eine eso­ter­ische Pro­gram­mier­sprache, 1998 entwick­elt von Ben Olm­stead. Benannt wurde sie nach dem achten Kreis der Hölle aus Dantes Div­ina Com­me­dia. Mal­bolge ist geme­in­frei.
Die Beson­der­heit von Mal­bolge besteht darin, dass sie als schlimm­st­mögliche Pro­gram­mier­sprache entwick­elt wurde, die am schwierig­sten zu bedi­enen ist. Allerd­ings ist Mal­bolge nur mit leicht abge­wan­del­ten Ver­ar­beitungsregeln Turing-vollständig.
Als Beweis für die schwierige Entwick­lung von Pro­gram­men steht, dass das erste Malbolge-Programm erst zwei Jahre nach dem Entste­hen der Pro­gram­mier­sprache ent­standen ist. Dieses Pro­gramm wurde nicht von einem Men­schen pro­gram­miert, son­dern von einem in Lisp geschriebenem Pro­gramm unter Anwen­dung eines Such-Algorithmus gefun­den. Entwick­elt wurde dieses Such­pro­gramm von Andrew Cooke.
Was Mal­bolge so schwer macht, ist, dass es den ASCII-Wert eines Zeichens ver­wen­det, den Mod­ulo von 94 darauf anwen­det und dann erst als Kom­mando benutzt. Um die Schwierigkeit noch zu steigern, wird danach ein Zäh­ler erhöht, welcher auf zukün­ftige Werte addiert wird.
Den­noch gelang es Lou Schef­fer, ein Pro­gramm zu entwick­eln, das seine Ein– auf seine Aus­gabe kopiert. Sein Bericht darüber endet mit Vorschlä­gen, wie die Sprache noch schw­erer beherrschbar zu machen wäre.

Der Achte Kreis

Der achte Kreis ist Kup­plern vor­be­hal­ten, Ver­führern, Schme­ich­lern, Huren. Außer­dem sind hier ver­sam­melt: Kor­rupte in kirch­lichen oder öffentlichen Ämtern, Simonis­ten, Zauberer, Wahrsager, Heuch­ler, Diebe, Räu­ber, falsche Rat­ge­ber, Häretiker und Zwi­etra­cht­s­tifter und, und, und.

Beispiel­code

Dieses Malbolge-Programm gibt “Hello, world.” aus.

(=<‘:9876Z4321UT.-Q+*)M’&%$H&qout;!~}|Bzy?=|{z]KwZY44Eq0/{mlk**
hKs_dG5[m_BA{?-Y;;Vb’rR5431M}/.zHGwEDCBA@98\6543W10/.R,+O<

Asteroids für Webseiten

Es gibt genug Web­seiten die man liebend gerne mal kaputt machen wollen würde. Evtl. ja sogar diese hier. Wer das Spiel ‘Aster­oids’ kennt, wird dieses JavaScript lieben. Mit den Pfeil­tas­ten (Steuerung) und der Leer­taste (schießen) kann man jetzt die Ele­mente der Site abschießen.
Also macht euch auf und zer­stört das Inter­net. Screen­shots von der Zer­störung dür­fen gerne in den Kom­mentaren ver­linkt wer­den ;) ich bin gespannt…

Java 4 ever

Sehr gut gemachter Java- und Anti–.NET–Werbespot… Jetzt muss sich Microsoft was ein­fallen lassen.

Robyn — Don’t fucking tell me what to do

Die schwedis­che Sän­gerin und Song­writer Robin Miriam Carls­son aka Robyn überzeugt in vie­len Bere­ichen. Sie hat seit dem 28.6.2010 einen neuen Song namens Don’t fuck­ing tell me what to do dessen Musikvideo diese mehr oder weniger inter­ak­tive Flash-Animation auf ihrer sehr schicken Web­site ist, in die man mit­tels Twit­ter Nachrichten rein­schreiben kann. Des Weit­eren hat der Song einen ganz witzi­gen Text und ihr “Video” stellt sich genialer­weise durch die Twitter-Nachrichten jedes­mal ein wenig anders dar als zuvor. Um selbst eine Twitter-Nachricht in dem Musikvideo unterzubrin­gen bedarf es eines eige­nen Twitter-Accounts und in der Twitter-Nachricht muss der Hash­tag #killingme enthal­ten sein. Da die angezeigten Twit­ter Nachrichten per Zufall aus­gewählt wer­den, gibt es keine Garantie die Nachricht auch beim ersten mal sofort zu entdecken.
Zur Web­site kann ich nur sagen, grandiose und ver­mut­lich sehr zeitaufwendige Arbeit mit viel Flash, jQuery, AJAX und anderen Spiel­ereien. Alle Ele­mente auf der Web­site lassen sich nach belieben bewe­gen, zu– und aufk­lap­pen und auch ein Blog und ein Forum sind dort zu finden. Nicht zu vergessen der bisher außergewöhn­lich­ste Twitter-Account, der mir je untergekom­men ist.
Den neuen Song könnt ihr hier sehen/hören, unten sind zwei Ihrer älteren Songs.

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